So einfach optimieren Sie Ihre Mobile App mit Remote Usability Testings.

Mit Remote Usability Testing erhalten Sie wertvolle Rückmeldungen für Ihre Mobile Apps. Wobei sich die Testpersonen bequem zuhause in Ihrem gewohnten Umfeld befinden. Gerade bei UX-Testing ist die grösste Herausforderung im Remote Testing das Beobachten und die erfolgreiche Befragung während und nach dem Testing. Mit ein paar technischen Tricks ist dies jedoch erfolgreich zu meistern.

Variante 1: Live Streaming

Look Back ist ein gutes Beispiel für eine Komplettlösung rund um das «Home Testing» Über die Streaming-Konsole können Sie und Ihre Teammitglieder das Testing in Echtzeit mitverfolgen, Zwischenfragen stellen, moderieren oder Kommentieren. Wie im Labor. Nur standortunabhängig. Mit Screen-Recording zeichnen Sie die Testings für die Analyse auf. Diese Anwendungen eignen sich ebenfalls bestens für Remote Usability Testings für Webseiten oder webbasierende Applikationen.

Mit Tools wie «Look Back» haben wir die volle Kontrolle über die Testabläufe und sorgen für ergebnisreiche Resultate und eine erfolgreiche Optimierung Ihrer App oder Webseite. (Bild-Quelle: Look Back)

Variante 2: Recording und Eyetracking

Wenn Sie eine grössere Anzahl User Testen wollen –  aber dennoch mit einem qualitativ Approach – wählen Sie den Weg mit Emotion-Tracking oder Eye-Tracking. Die Testperson startet die zu testenden Applikation aus einer speziellen App heraus. Diese zeichnet danach über die interne Handykamera das Bild des Users auf. Dabei wird das Videobild von zwei Algorithmen analysiert. So kann gleichzeitig die Bewegung des Blickes und die Emotion gemessen werden.

Die Kamera erfasst das Gesicht des Users während des Testings und analysiert dessen Augenbewegung und Gesichts-Mimik. (Bild-Quelle: UXReality)

6 Tipps, wie Sie Ihr Remote User Testing richtig vorbereiten:

Tools, losgelöst von Erfahrungswerten oder der entsprechenden Vorbereitung zu nutzen, kann zu frustrierenden Erfahrungen führen. Deshalb hier ein paar wertvolle Tipps, wie Sie die Grundlage für eine erfolgreiche App-Optimierung schaffen können:

1. Test-Ziele definieren
Klare Ziele führen zu klaren und messbaren Ergebnissen.
Haben Sie «Verdachtsmomente» über allfällige Schwachstellen Ihres Produktes?
To do: Formulieren Sie drei Bulletpoints mit erhofften «Learnings»

2. Test-Methode wählen
Abhängig von Ihrem definierten Ziel, kommt eine andere Testmethode zum Einsatz:
UX-Testing oder Usability-Testing. Experience-Tests (UX) und Usability Tests bedienen zwei verschiedene Wirkungsfelder für die Optimierung Ihrer App.

«Usability» ist die Art und Weise, wie ein Produkt von Benutzern verwendet werden kann um bestimmte Ziele zu erreichen. Usability-Tests zielen darauf ab, herauszufinden, inwieweit das Design einfach zu benutzen ist und ob die Bedienung verständlich ist.

«User Experience» ist die funktionale Wahrnehmung des Produktes. Ein wichtiger Bestandteil der User-Experience-Tests ist die Beobachtung der Bewegungen und Emotionen sowie die zusätzliche Befragung des Users.

3. Test-Stories definieren
Zur effektiven Analyse der Testings werden vergleichbare Werte benötigt. Deshalb werden den Testpersonen verschiedene, kurze Aufgaben «Test-Tasks» aufgetragen. Beispielsweise für eine Marktplatz-App: «Suchen Sie ein City-Bike unterhalb der Preisgrenze CHF 200.-»
To do: Notieren Sie 4-6 klar formulierte Aufgaben.

4. Test-Leitfaden & Test-Protokoll vorbereiten
Kein Testing ohne Plan. Das Test-Script ist der Leitfaden mit welchem der Moderator die Testperson Schritt für Schritt durch die Tasks begleitet, während die beobachtende Person bereits Beobachtungen im Test-Protokoll vermerkt.
To do: Dokument für Test-Leitfaden und Protokoll erstellen.

5. Testpersonen definieren und rekrutieren
Die Testpersonen müssen zwingend die späteren Anwender*innen des Produktes sein. Eine App für Migräne kann beispielsweise nicht von jemandem beurteilt werden, der noch nie Migräne-Attacken erlitten hat. Für barrierefreie Produkte ist folglich ein Testing mit Menschen mit Einschränkung unabdingbar. Sie werden wertvolle Tipps erhalten.
To do: Rekrutieren Sie Testpersonen über entsprechende Dienstleister. Zugang zu Menschen mit Einschränkungen erhalten Sie am besten über spezifische Verbände.

6. Test-Dokumentation
Halten Sie wenn immer möglich das Testing auf Video fest. Damit Sie die Erkenntnisse aus Ihren Testings internen Stakeholder oder Ihrem Design- bzw. Entwicklungsteam nachvollziehbar weiter geben können empfiehlt sich eine Dokumentation nach Test-Story geordnet. Fassen Sie in einer Einleitung ganz kurz die Rahmenbedingungen des Testings fest.
To do: Video-Einrichtung vorbereiten

Dürfen wir Sie unterstützen?

Viel Spass bei Ausprobieren und viel Erfolg bei Ihren Testings. Wenn wir Sie bei der Analyse und Optimierung Ihrer digitalen Touchpoints unterstützen dürfen, kontaktieren Sie uns unverbindlich. Gerne unterstützt Sie unser Team beim Aufbereiten und Durchführen der Remote-User-Testings für Ihre App oder Ihre Webseite.

Unsere Services:

  • Prototypen erstellen
  • Testpersonen rekrutieren
  • Testleitfaden schreiben
  • Organisation und Durchführung der Testings
  • Analyse und Reporting
  • Design-Umsetzung der Verbesserungen

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