Bedürfnisanalyse für eine
Gesundheits-Mobile-App

Kunde und Herausforderung

Die ProPharma Systems AG ist eine der führenden Anbieter für B2B-Informatiksysteme in der Pharmazie. Die Software «ProPharma» ist in über 800 Schweizer Apotheken und Drogerien als Branchen-ERP und als wichtige Schnittstelle zwischen Arzt, Patient und Apotheke im Einsatz.

Aufbauend auf diesen Daten und Schnittstellen, soll für den Apotheker ein neuer digitaler Service geschaffen werden, mit dem er die Kundenbindung oder die Neukundenakquise digitalisieren und erweitern kann. Damit das neue Produkt nicht aus den Wunschvorstellungen der Apotheker geformt wird, sondern den Endanwender und seine Bedürfnisse ins Zentrum stellt, wurde als Vorgehensweise ein Service Design Prozess gewählt.

Service Design Prozess

Mit dem Anspruch, ein nutzerzentriertes Produkt zu entwickeln, wurde für die Bedürfnisanalyse eine klare Trennung zwischen Business-Kunde und Anwender vorgenommen. Als Grundlage für eine quantitative Umfrage wurde ein Set an Hypothesen und Funktionen in potentielle User-Stories formuliert. Diese wurden nach Themen geclustert, die bei der Erstellung des Interviewleitfadens mit standardisierten Fragen als Grundlage dienten.

Für jedes Themencluster wurden die relevantesten User-Stories in Fragen umformuliert, die den Mehrwert der entsprechenden Funktion hervorheben. So konnte relativ einfach das Bedürfnis der Nutzergruppe ermittelt werden. Über zwei Phasen hinweg wurden mit einer quantitativen Umfrage 1400 Endkunden am POS sowie online befragt. Die gewonnenen Daten wurden nach Personas und deren Nutzenperspektive ausgewertet und in eine entsprechende Empfehlung von nutzerzentrierten Funktionalitäten abgeleitet.

Analyse & Ideation

Als Grundlage für den neuen Service wurde das Smartphone gewählt. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse konnten erste UX-Konzepte für eine Mobile App erstellt werden. Mittels Wireframe-Prototypen können in qualitativen Usability-Testings bereits erste Kundenrückmeldungen für die Mobile Experience und die Produkte-Akzeptanz gesammelt werden. Auf dieser Grundlage kann die App nun iterativ zu einem nutzerzentrierten Service weiterentwickelt werden.

Mehrwert für ProPharma

  • Endanwender-Bedürfnisse erkannt
  • Überflüssige App-Funktionen vermieden
  • Klare Mobile-Strategie
  • Klickbarer Prototyp für Nutzerbefragungen

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